Kung Fu Säbel

Säbel – einfache geschwungene Bewegungen

Kung fu Säbel Berlin

Der Kung fu Säbel (Dao) oder auch Breitschwert genannt, entstand im Westen Asiens und avancierte nach seiner Einführung in China schnell zu einer der häufigsten Waffen der einfachen Fußsoldaten, Milizen und Polizeikräfte in ganz Ostasien. Obwohl seine geschwungene Form und die breite der Klinge mehr Material benötigen als ein gleichlanges Schwert, wurde der Säbel zur erschwinglichen Massenware.

Ebendiese erwähnte Krümmung ermöglichte aber auch ungeübteren Kämpfern leichtere und sauberere Schnitte. Im Gegensatz zu dem Schwert, das nach großen und fließenden Bewegungen und präzisen Stichen verlangt, bedarf die Handhabung des Säbels einfachere, kürzere und eher hackende Bewegungen.

Nicht nur aufgrund seiner Handhabung ist der Kung fu Säbel neben dem Stock die wohl beliebteste Waffe im Kung Fu – mit ihm zu üben sieht spektakulär aus und macht eine Menge Spaß.

Die einhändig geführte Waffe leitet sich vom mongolischen Reitersäbel ab, wurde in China aber von Fußsoldaten geführt. Es konnte sowohl als Hieb– als auch als Stichwaffe, meist in Kombination mit einem Rundschild – eingesetzt werden.

Die Stärken des Dao liegen im Nahkampf gegen gepanzerte Infanterie. Es ist leicht und daher für den Sturmangriff und gegen Bogenschützen geeignet. Schwächen zeigt das Dao beim Kampf gegen Kavallerie. Hierfür ist in der Tang-Dynastie eine zweihändige Blankwaffe entstanden, deren Form sich in Korea und Japan (dort als Tachi) schnell verbreitet hat.


Seite „Dao (Säbel)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Januar 2018, 15:59 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dao_(S%C3%A4bel)&oldid=173135380 (Abgerufen: 27. Juli 2018, 12:59 UTC)

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