Tai Chi Atmung

Die Atmung im Tai Chi

Die Atmung im Tai Chi lehnt sich sehr an das Konzept des Pranayama aus dem Yoga an:
„Prana“ ist eine Bezeichnung für die Lebensenergie (vgl. Qi); „Ayama“ kann mit „kontrollieren“ oder auch mit „erweitern“ übersetzt werden. Der Begriff „Pranayama“ bezeichnet also die bewusste Regulierung und Vertiefung der Atmung durch Achtsamkeit und beständiges Üben. Die Atmung bezeichnet in diesem Zusammenhang den Träger der Lebensenergie. Bei der Pranayama-Praxis ersetzen bewusst angewandte Techniken die normalerweise unbewussten Atemmuster (lange Übungsphasen nötig).

Ute Pham Tai Chi Fächer Berlin
Ute Pham Tai Chi Fächer Berlin

Als erstes Ergebnis der Praxis erhöht sich die Sensibilität für die inneren Vorgänge der Atmung. Unbewusste und gewohnheitsmäßige Atmungsmuster können bewusst werden. So führt Angst zum Beispiel zu einer flacheren und schnelleren Atmung oder Erschrecken zum plötzlichen unwillkürlichen Einatmen und Luftanhalten. Mit bestimmten unbewussten Atemmustern ebenso unbewusste emotionale Muster der Psyche verknüpft.


Seite „Pranayama“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. Juni 2011, 01:14 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pranayama&oldid=90093907 (Abgerufen: 7. August 2011, 09:07 UTC)